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Das der Opel GT jemals gebaut werden würde stand 1965 in den Sternen. Auf der IAA (Internationale Automobil Ausstellung) in Frankfurt wurde eine Designstudie der Adam Opel AG vorgestellt: Der Experimental-GT.

Experimental-GT

Die ersten Schritte zum Experimental-GT wurden bereits 1963 unternommen.

Diverse Designstudien wurden angefertigt, so dass 1965 der Experimental-GT auf der IAA vorgestellt wurde. Zweck war allein, die Reaktion des Publikums auf den Experimental-GT zu testen. Ein solches Auto passte eigentlich überhaupt nicht zu Opel, einer Tochter des amerikanischen General Motors Konzerns, die bis dato mehr oder weniger hemdsärmelige Autos baute.

Man kann sich sicher leicht vorstellen, wie dieses Auto auf der IAA einschlug. Als dann die Opel-Teststrecke in Dudenhofen 1966 eröffnet wurde, wurde ein Opel GT zur Probefahrt freigegeben. Die dort versammelten Journalisten waren bei dieser Probefahrt durchweg begeistert, so dass man sich bei Opel entschloss, den GT zu bauen. Die Opel-Werke waren zwar relativ stark ausgelastet, aber man beauftrage die Firma Chausson in Gennevilliers in Frankreich mit der Fertigung der Karosserie. Die Lackierung und die Innenausstattung wurde bei der franzüsischen Firma Brissonneau & Lotz erledigt. Die vorgefertigten Karrossen wurden dann per Bahn in das Opel-Werk nach Bochum transportiert, wo sie dann in die Endmontage kamen.